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Overland-Reise in Afrika: Wie so eine Gruppenreise im Truck abläuft

Zelt selbst aufbauen, gemeinsam kochen, eine Nacht ohne Zaun im Okavango-Delta: Wie eine Overland-Reise im Truck durch Afrika abläuft und für wen sie passt.

Stand

Zelte und der Safari-Lkw auf rotem Sand im Camp, dazwischen blühende BäumeKamanjab, Namibia, 2017

Kurz gesagt

Auf einer Overland-Reise durch Afrika bist du mit einer Gruppe im umgebauten Truck unterwegs, dazu kommt eine Crew, zum Beispiel Fahrer, Reiseleitung und Koch. Du schläfst oft im Zelt, baust es selbst auf und hilfst beim Essen mit. Dafür kommst du den Tieren und der Landschaft sehr nah. Das passt, wenn du wenig Komfort gut wegsteckst und gern in der Gruppe unterwegs bist.

Was eine Overland-Reise ist

Overland heißt: Die Gruppe fährt die ganze Strecke über Land, in einem umgebauten Truck. Er ist Transportmittel, Gepäckraum und Küche in einem, denn Zelte, Tisch und Essen fahren mit. Oft sind Fahrer, Reiseleitung und Koch dabei. Am bekanntesten ist das in Afrika, etwa auf Strecken durch Namibia und Botswana.

Das unterscheidet sie von einer Rundreise mit Bus und Hotel. Du bist näher dran, und du packst selbst mit an.

Wie der Alltag aussieht

  • Das Zelt baust du selbst auf. Am Abend gehört das dazu, am Morgen geht es wieder ab. Nach ein paar Tagen ist das Routine.
  • Gegessen wird gemeinsam. Der Campingtisch kommt raus, und jeder macht ein bisschen was. So lernst du die Gruppe schnell kennen.
  • Geschlafen wird nah an den Tieren. Die Campingplätze liegen oft in eingezäunten Bereichen in den Parks, ringsum sind die Tiere. Manchmal gibt es dort auch Lodges, die Gruppe schläft trotzdem im Zelt.
  • Die Tage im Truck können lang sein. Die Strecken sind weit, und nicht jede Straße ist gut. Plane ein, dass ein Tag auch mal vor allem aus Fahren besteht.
  • Dazwischen ist Platz für Abenteuer. Viele Reisen haben freie Tage. An den Viktoriafällen gibt es zum Beispiel Rafting auf dem Sambesi, und wer sich traut, springt Bungee.

Eine Nacht ohne Zaun im Okavango-Delta

Mehrere Einbäume mit Reisenden im Okavango-Delta, Einheimische stehen und staken die Boote durchs flache WasserOkavango-Delta, 2017
Im Oktober 2017 war ich 18 Tage im Safari-Lkw von Namibia zu den Viktoriafällen unterwegs. Geschlafen haben wir immer im Zelt, und unbequem war das nicht. Am urigsten war die Nacht im Okavango-Delta: Mit dem Mokoro, einem Einbaum, ging es mitten hinein, ohne Abzäunung und ganz ohne Klo. Einheimische haben uns mit ihrer Erfahrung beschützt. Die Guides haben einfach mal in die Gegend geguckt und gemeint: Ach, da kommt schon kein Nilpferd. Das fand ich großartig.
Micha

Für wen das passt

  • Du kommst mit wenig Komfort klar. Keine eigene Dusche, kein Zimmer, und manchmal fehlt mehr als das. Wer das als Teil der Reise sieht, hat Spaß daran.
  • Du bist gern in der Gruppe. Viele Tage, immer dieselben Leute: Du lernst sie schnell kennen. Nach ein paar Nächten weißt du sogar, wer schnarcht. Aus solchen Kleinigkeiten werden die Insider, über die ihr später noch lacht.
  • Du packst gern mit an. Eine Overland-Reise lebt davon, dass alle mithelfen.
  • Dir sind Erlebnisse wichtiger als Bequemlichkeit. Eine Lodge ist komfortabler. Eine Nacht mitten im Delta bleibt dafür länger im Kopf.
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Botswana, Sept. 20282 aus deinem Netzwerk interessiert

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Häufige Fragen

Was ist eine Overland-Reise?
Eine Gruppenreise im umgebauten Truck. Die Gruppe fährt die ganze Strecke über Land, oft mit Fahrer, Reiseleitung und Koch, und schläft meist im Zelt oder in einfachen Unterkünften.
Muss ich auf einer Overland-Reise mithelfen?
Meist ja. Oft baust du dein Zelt selbst auf und machst beim Essen ein bisschen was mit. Wie viel Mithilfe erwartet wird, steht in der Reisebeschreibung.
Gibt es auf einer Overland-Reise immer Toiletten?
Nicht immer. Campingplätze haben in der Regel welche. Eine Nacht mitten im Okavango-Delta kann aber auch ganz ohne Klo sein. Lies vor der Buchung, wo du übernachtest.
Wie finde ich die Leute von der Reise wieder?
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